D-97723 Oberthulba, Schlimpfhofer Straße 2
Ein mit Schweinen beladener LKW fing im Bereich des Sattelaufliegers Feuer. Da der Fahrer seinen aktuellen Standort nicht genau an die ILS Schweinfurt mitteilen konnte, wurden die Feuerwehren aus Oberthulba (für die Fahrrichtung Oberthulba > Kassel) sowie die Feuerwehren Hammelburg und Euerdorf (für die Fahrtrichtung Hammelburg > Oberthulba) alarmiert. Ein ebenfalls alarmierter Rettungswagen konnte die Einsatzstelle schnell lokalisieren, sodass alle Kräfte der Feuerwehr direkt anfahren konnten.
Die FF Oberthulba rückte in Fahrtrichtung Hammelburg auf die BAB aus, um dort zu wenden und ebenfalls die Einsatzstelle anzufahren. Bereits auf Anfahrt konnte von der Gegenspur aus eine starke Rauchentwicklung sowie ein Brand im Bereich der Räder des Aufliegers festgestellt werden. Diese Lage wurde der ILS Schweinfurt mitgeteilt, welche die weiteren anfahrenden Kräfte informierte.
Das Löschfahrzeug der Feuerwehr Hammelburg war schnell an der Einsatzstelle und begann mit der Brandbekämpfung. Mit einigen Litern Schaum konnte das schwierig zu erreichende Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die FF Oberthulba unterstützte hierbei mit Löschwasser aus dem TLF sowie LF, da eine unabhängige Wasserversorgung auf der Autobahn nicht gegeben ist.
Die Autobahn war für die Löscharbeiten kurzzeitig voll gesperrt, wurde dann aber wieder Einspurig für den Verkehr freigegeben.
Da der LKW Schweine geladen hatte, wurde das Veterinäramt zügig durch die Leitstelle alarmiert, welches schnell an der Einsatzstelle ankam.
Einige der Schweine verendeten im Sattelauflieger aufgrund der Hitzeentwicklung.
Aufgrund der großen benötigten Schaummenge, wurde durch die FF Thulba eine Ölsperre in der unterhalb der Autobahnbrücke verlaufenden Thulba eingebracht. Diese verhinderte dass das Wasser/Schaum-Gemisch weiter fließen konnte und band das Schaummittel.
Um die überlebenden und verstorbenen Schweine von der Autobahn abzutransportieren, suchte die Leitstelle Schweinfurt nach einem weiteren Viehtransporter sowie einer Möglichkeit die Tiere in einem Stall unterzubringen. Damit hatte sie auch schnell Erfolg, was der Firma genügend Vorlaufzeit gab um die Einsatzstelle anzufahren. Für die verendeten Tiere wurde eine Spezialfirma informiert.
Nach dem Eintreffen des Viehtransporters wurde in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren mit dem Umladen der Tiere in den neuen LKW begonnen. Diese Arbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden.
Die durch den Einsatzleiter Rettungsdienst alarmierte SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) aus Bad Kissingen sicherte die Einsatzkräfte der Feuerwehr ab und kümmerte sich um die Verpflegung der Kräfte.
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